"... im Fall des Falles rundum gut betreut ..."

Im Mittelpunkt stehen die Bewohner. Wir ermöglichen ihnen, ihr Leben aktiv und selbständig zu gestalten. Der Schwerpunkt unserer Betreuung liegt auf einer Ressourcenorientierung und darin, größtmögliche Individualität und Autonomie zu gewährleisten.

Unsere Aufgabe ist es, die Bewohner mit all ihren Bedürfnissen, Wünschen und Erwartungen wahrzunehmen und auf diese einzugehen. Dafür werden das Wissen, Ressourcen und die bisherigen Erfahrungen der Bewohner zum eigenen Wohl genützt und gefördert. Gemeinsam mit unseren Bewohnern bemühen wir uns um den größtmöglichen Erhalt ihrer Selbständigkeit, fördern ihre Fähigkeiten und unterstützen sie, wenn es nötig ist oder gewünscht wird. Ebenso versuchen wir Anreize zu geben, ihr Leben weiterhin mit Sinn zu füllen.

Wir halten uns an das Konzept der „Salutogenese", ein von dem Medizinsoziologen Aaron Antonovsky (1923 – 1994) entwickeltes Konzept.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Was erhält Menschen gesund?

„Salutogenese" ist mit dem Begriff der Gesundheitsentstehung gleichzusetzen, abgeleitet von lat. „salus" für Gesundheit, Wohlbefinden und „genese" von griechisch (γένεσις, genesis) für Geburt, Ursprung und Entstehung.

Der Begriff der Salutogenese bezeichnet zum einen eine theoretische Sichtweise und einen praktischen Zugang in der Medizin und zum anderen ein Rahmenkonstrukt, welches sich auf Faktoren und dynamische Wechselwirkungen bezieht, die eine Entstehung und Erhaltung von physischer und psychischer Gesundheit möglich machen.

Das Hauptaugenmerk liegt auf den Kompetenzen und Kräften, die Menschen helfen, gesund zu bleiben.

Es beschreibt Wege, wie Gesundheit entsteht und warum Menschen gesund bleiben.

Statt der Frage nach den Ursachen von Krankheiten und Risikofaktoren nachzugehen, stellt man Bedingungen von Gesundheit und Faktoren, welche die Gesundheit schützen und erhalten, in den Mittelpunkt.

Die Suche nach spezifischen Krankheitsursachen (pathogenetischer Ansatz) muss mit gesundheitsfördernden Faktoren erweitert werden (salutogenetischer Ansatz).

Das Ziel ist eine Stärkung von Ressourcen, um den Organismus gegen schwächende Einflüsse (Stressoren) widerstandsfähiger zu machen.

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Gesundheit kann nicht „produziert“, sondern nur ermöglicht werden.

Das Modell der Salutogenese begegnet dem Menschen in seiner Ganzheit und stellt eine gesundheitserhaltende, aktivierende und wertschätzende Pflege und Betreuung ins Zentrum
Pflegende können Beitrag leisten bzw. Umstände schaffen, um Gesundheit zu ermöglichen. Das ist ein aktiver Prozess, in dem der Patient im Mittelpunkt steht.

Wichtig ist ein ressourcenorientiertes Denken; den Blick nicht auf Defizite sondern auf gesunde und entwicklungsfähige Anteile gerichtet.

Der Mensch wird als aktives und lernfähiges Individuum gesehen und ist ein Experte für die eigene Gesundheit.

Die Bedeutung für die Pflegepraxis besteht darin, dass die Pflegeperson begleitet und den Bewohner berät.

Hauptaufgabe im Sinne der Salutogenese ist es, den Bewohner zur Selbstverantwortung und Eigeninitiative für seine Gesundheit zu befähigen.

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